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Das iPhone von Apple

Am 9. November kommt das iPhone von Apple auf den deutschen Markt. Vieles wurde schon dazu geschrieben und insbesondere das innovative Design gelobt. Kritik dagegen steckte Apple für die konsequente Entscheidung ein, das Gerät nur mit jeweils einem Netzbetreiber (in Deutschland: T-Mobile) zu vertreiben und auch nur mit langjährigen und teuren Tarifen.

Tatsächlich ist dies vermutlich der erstaunlichste Punkt an diesem neuen Produkt. Es wird in Deutschland ausschließlich mit einer „Flatrate“ angeboten, die mit mind. 49 EUR im Monat zu Buche schlägt bei 24 Monaten Laufzeit. Hinzu kommen die Kosten für das Gerät selbst und eine Einrichtungsgebühr, also der übliche Schabernack. Dabei sind ein paar Haken, so wird beispielsweise die Geschwindigkeit gedrosselt, wenn ein Transferlimit (tarifabhängig) überschritten ist, was bei regelmässiger Nutzung der Internetdienste schon mal der Fall sein könnte.

Dennoch scheint mir die konsequente Kopplung an eine Datenflatrate eine einleuchtende Sache zu sein, denn nur so kann man die zahlreichen Internetservices (u.a. Surfen, Mails, Google Maps, Itunes, ..) nutzen ohne sich über Zusatzkosten Gedanken machen zu müssen. Das „Internet für die Hosentasche“ wird damit quasi für jeden Technikbegeisterten möglich. Noch dazu in einer derart charmant zu bedienenden Art wie man es von Apple gewohnt ist.

Übrigens gibt es auch eine Art „Opensource“ Alternative zum iPhone! Unter http://www.openmoko.com wird ein Gerät entwickelt (und ab nächstes Jahr wohl auch angeboten), was eine ähnliche Ausstattung wie das iPhone mitbringt, aber auf einer offenen Plattform basiert und nicht durch einen Knebelvertrag gebunden ist. Die Entwicklung hin zu smarten Alleskönnern scheint also beim Handy eine neue Stufe erreicht zu haben, in der das telefonieren schon fast wieder nebensächlich ist.

Wo führt das hin? Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Geräte in nicht allzuferner Zukunft für Jeden Alltag sein werden. So wie heute fast jeder ein Handy hat, so wird das Smartphone von morgen genau so aussehen wie Apples iPhone. Leicht, ideal und einfach zu bedienen und voller Funktionen. Es wird das Internet mobil machen und unsere persönlichen Informationen ebenso. Es wird nicht nur die Aufgaben eines PDAs mit denen eines Telefons verbinden, sondern auch andere mobile Datenträger überflüssig machen und zum ständigen Lebensbegleiter und Lebensverwalter werden.

Es ist gut vorstellbar, dass in 10 Jahren jeder seinen eigenen „Lifepod“ mit sich rum trägt und dort alle relevanten Daten sammelt, Informationen empfängt und sendet und sein Leben organisiert. So wie heute ein Filofax wird die digitale Version zum integralen Begleiter auf allen Wegen werden. Kombiniert mit leicht koppelbaren Arbeitsstationen zu Hause, auf Arbeit oder unterwegs wird der Lifepod zur unbeschränkt mobilen Informationsumgebung für den digitalen Lifestyle von morgen.

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